Köln, 18. Februar 2009
Berlin, Dienstag, 17. Februar 2008, 19.00 Uhr

Oppositioneller Journalismus in Belarus


wie sind die konkreten Arbeitsbedingungen ?

Liubou Luniova im Gepräch mit Ingo Petz

, Autor und Journalist. Moderation: Stefanie Schiffer , Europäischer Austausch gGmbH
17.02.2009, 19:00 Uhr
Ort: Club der polnischen Versager, Ackerstrasse 170, U-Bahn Rosenthaler Strasse in Berlin-Mitte

Es existieren häufig diffuse Vorstellungen über die journalistische Tätigkeit in Belarus. Liubou Luniova wird von ihrem Alltag als Radioreporterin, von den Arbeitsbedingungen von Journalistinnen und Journalisten, von der Wirkungsmächtigkeit (oder: - Ohnmacht?) des oppositionellen Journalismus berichten und Fragen beantworten, wie etwa:
Wie reagieren Interviewpartner, wenn sie hören, dass sie von einem oppositionellen Sender befragt werden? In welcher Sprache hat Journalismus mehr Chancen - auf Russisch oder Belarussisch? Können Journalisten und ihre Medien das nicht-staatliche kollektive Gedächtnis widerspiegeln?
Liubou Luniova (1959), absolvierte die Staatliche Belarussische Universität und arbeitete dort anschließend an der Historischen Fakultät. 1997 wurde sie auf der sog. „schwarzen Liste“ der Hochschullehrer der geisteswissenschaftlichen Fakultäten geführt, die kritische, der Regierung Lukaschenko gegenüber illoyale Äußerungen zugelassen haben. Seit 1998 arbeitet sie als Journalistin im Radiosender „Radio Svaboda“ mit Themenschwerpunkt Menschenrechte. Viele Preise.

Einen Tag später ist Frau Luniova in Köln:

Oppositioneller Journalismus in Belarus


Veranstalter: Lew Kopelew Forum e.V.
Ort: Neumarkt 18a, 50667 Köln
Tel.: +49 221 257 67 67 Köln, 18. Februar 2009


Das Projekt wird im Rahmen des Förderungsprogramms Belarus von der Robert Bosch Stiftung gefördert
Impressum: Diana Siebert, Krefelder Wall 20 , 50670 Köln, 0221 / 739 18 81